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Hochwasser Magdeburg 2013: Situation verschärft sich

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In Magdeburg hat der Pegel der Elbe in der Nacht zu heute die Sieben-Meter-Marke überschritten. Die Deiche und Sandsackwälle sind höchsten Belastungen ausgesetzt. In Pechau sind mehrere hundert Kräfte im Einsatz, um den linken Umflutdeich zu sichern.


"Zum zweiten Mal wurden die Pegelprgognosen des Landesbetriebes für Hochwasserschutz für Magdeburg überschritten", so Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Wir stellen uns darauf ein, dass der Hlöchststand der Elbe uns möglicherweise schneller erreicht als vorhergesagt." Derzeit liegt der Wasserstand der Elbe bereits deutlich über dem von 2002 (Höchststand bei 6,71 m).


Das Wasser hat die Sandsackverbauten inzwischen fast überall erreicht. Die Barrieren werden intensiv kontrolliert, Sickerstellen verbaut. Falls erforderlich, stehen gefüllte Sandsäcke und Einsatzkräfte zur Verfügung, um zusätzliche Barrieren zu errichten. Außerdem stehen Pumpen bereit, damit Wasser ggf. abgepumpt werden kann.


Oberste Priorität hat derzeit der linke Deich am Umflutkanal in Höhe des Ortsteils Pechau. Dort wird seit gestern Abend der Deich erhöht und verstärkt. Zur Unterstützung treffen am Vormittag Kräfte der Bundeswehr ein. Sie bringen zwei Hubschrauber mit, um Sandsäcke zur Einsatzstelle zu fliegen.


Aktuell wird eingeschätzt, dass der Deich gehalten werden kann. Vorsorglich hat Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper die Evakuierung des Krankenhauses Pfeiffersche Stiftungen sowie hilfsbedürftiger Personen aus den ostelbischen Stadtteilen angeordnet. "Dies ist eine Vorsorgemaßnahme, weil die Evakuierung kranker und hilfebdürftiger Personen besonders viel Zeit braucht und aufwändig ist. Eine Räumung der ostelbischen Stadtteile ist aus derzeitger Sicht weiterhin nicht erforderlich." Die Betroffenen werden direkt informiert.


Autofahrer werden aufgefordert, Fahrten mit dem eigenen Pkw auf das Nötigste zu beschränken, die die Straßen für Rettungswege freizuhalten.


Die Deiche müssen in den nächsten Tagen Schwerstarbeit leisten. Das Betretungsverbot wird deshalb konsequent durchgesetzt. Bei Verstößen ist mit Bußgeldern in Höhe von 200 bis 400 Euro zu rechnen.


Quelle / Weitere Informationen zum Thema:
http://magdeburg.de

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Artikel vom 07.06.2013 - Weitere Artikel im News - Archiv 06 / 2013


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